GEZIELTE WERBUNG BRAUCHT KEINEN LAUSCHANGRIFF
Viele Menschen haben es schon erlebt: Man unterhält sich über ein bestimmtes Produkt oder Thema und kurze Zeit später erscheint genau dazu Werbung auf dem Smartphone. Schnell entsteht der Eindruck, dass Smartphones oder Sprachassistenten private Gespräche mithören. Tatsächlich ist die Erklärung meist deutlich weniger spektakulär, aber nicht weniger erstaunlich.
Laut Instagram Chef Adam Mosseri ist es nicht notwendig, Gespräche mitzuschneiden, um personalisierte Werbung auszuspielen. Werbeplattformen greifen auf eine Vielzahl von Informationen zurück, darunter Suchanfragen, besuchte Webseiten, App Aktivitäten, Standortdaten sowie das allgemeine Nutzungsverhalten. Aus diesen Daten entstehen detaillierte Nutzerprofile, die es ermöglichen, Interessen sehr genau vorherzusagen und passende Werbeanzeigen anzuzeigen.
Oft reicht bereits eine einzige Suchanfrage, der Besuch einer Website oder das Interesse an einem bestimmten Thema aus, damit ähnliche Inhalte und Werbung auf verschiedenen Plattformen erscheinen. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, dass das Smartphone zugehört hat, obwohl die Werbung auf vorhandenen Daten und intelligenten Algorithmen basiert.
Im verlinkten Artikel erfahren Sie, warum personalisierte Werbung so präzise funktioniert, welche Daten dafür gesammelt werden und mit welchen Einstellungen Sie die Datenerfassung sowie das personalisierte Tracking zumindest teilweise einschränken können. So erhalten Sie einen besseren Überblick darüber, welche Informationen Unternehmen über Ihr digitales Verhalten sammeln und wie Sie Ihre Privatsphäre gezielt schützen können.
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