DEEPFAKES: SCHULEN ENTFERNEN FOTOS VON IHREN WEBSITES

Britische Sicherheitsorganisationen und Cybersicherheitsexperten warnen aktuell vor einer neuen Form der digitalen Erpressung, die gezielt Schulen, Bildungseinrichtungen sowie deren Schülerinnen und Schüler ins Visier nimmt. Dabei sammeln Kriminelle öffentlich zugängliche Fotos aus sozialen Netzwerken, Schulwebseiten oder anderen frei erreichbaren Quellen und manipulieren diese mithilfe moderner Deepfake Technologien. Das Ergebnis sind täuschend echt wirkende, jedoch vollständig gefälschte Bilder oder Videos.
Anschließend setzen die Täter Schulen, Eltern oder betroffene Personen unter Druck und fordern Geld, um eine angebliche Veröffentlichung der manipulierten Inhalte zu verhindern. Da Deepfakes heute mit frei verfügbaren Werkzeugen erstellt werden können und immer realistischer wirken, steigt das Risiko solcher Erpressungsversuche kontinuierlich. Selbst harmlose Fotos können dabei als Grundlage für gefälschte Inhalte missbraucht werden.
Mehrere Sicherheitsorganisationen gehen davon aus, dass diese Form der Cyberkriminalität in Zukunft weiter zunehmen wird und nicht nur Schulen in Großbritannien betrifft. Auch Bildungseinrichtungen in anderen Ländern sollten ihre Datenschutzmaßnahmen überprüfen und den bewussten Umgang mit Fotos und personenbezogenen Daten stärken. Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen sowie Schüler sollten außerdem für die Gefahren von Deepfakes, Online Erpressung und digitalem Identitätsmissbrauch sensibilisiert werden, um verdächtige Vorfälle frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

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